Hitzetage in Österreich

Ein Sommer wie damals?

Sommer, die früher extrem waren, sind heute normal. Schau dir eine Wetterstation in deiner Nähe an.

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Tipp auf einen Punkt in der Karte — oder such deine Station.

Bad Mitterndorf — seit 1970 Flattnitz — seit 1970 Obervellach — seit 1970 Aspach — seit 1969 St.Michael im Lungau — seit 1968 St.Veit an der Glan — seit 1968 Weyer — seit 1968 Bad Eisenkappel — seit 1967 Prutz — seit 1967 St.Leonhard im Pitztal — seit 1967 Gallspach — seit 1966 Kalwang — seit 1966 Langenlois — seit 1965 Poysdorf-Ost — seit 1965 Abtenau — seit 1963 Langenlebarn — seit 1963 Wien Unterlaa — seit 1963 Dellach — seit 1962 Zeltweg — seit 1962 Feistritz ob Bleiburg — seit 1961 Gleisdorf — seit 1961 Pottschach — seit 1961 Ranshofen Braunau — seit 1961 Rudolfshütte — seit 1961 Seibersdorf — seit 1961 St.Andrä im Lavanttal — seit 1961 Loibl Tunnel — seit 1959 Friesach — seit 1958 Nauders — seit 1958 Rinn — seit 1957 Jenbach — seit 1955 Litschau — seit 1954 Mönichkirchen — seit 1954 Ferlach — seit 1953 Irdning-Gumpenstein — seit 1953 Krimml — seit 1953 Obergurgl — seit 1953 Weitensfeld — seit 1953 Laa an der Thaya Kläranlage — seit 1952 Innsbruck Flughafen — seit 1951 Kals — seit 1951 Wolfsegg — seit 1951 Preitenegg — seit 1950 Völkermarkt-Goldbrunnhof — seit 1950 Bernstein — seit 1949 Mattsee — seit 1949 Puchberg am Schneeberg — seit 1949 Aspang — seit 1948 Brenner — seit 1948 Enns — seit 1948 Gumpoldskirchen — seit 1948 Güssing — seit 1948 Hohenau — seit 1948 Leiser Berge — seit 1948 Mariazell/St.Sebastian Flugfeld — seit 1948 Mürzzuschlag — seit 1948 Rohrbach — seit 1948 Schoppernau — seit 1948 Seefeld — seit 1948 Sillian — seit 1948 Waizenkirchen — seit 1948 Wiener Neustadt Flugplatz — seit 1948 Haiming — seit 1947 St.Pölten Landhaus — seit 1947 Landeck — seit 1946 Retz Windmühle — seit 1946 Patscherkofel — seit 1940 Aigen im Ennstal — seit 1939 Bruckneudorf — seit 1939 Hahnenkamm-Ehrenbachhöhe — seit 1938 Kanzelhöhe — seit 1938 St.Anton am Arlberg — seit 1938 St.Jakob im Defereggental — seit 1938 Stolzalpe — seit 1938 Amstetten — seit 1936 Bad Goisern — seit 1936 Bad Ischl — seit 1936 Bischofshofen — seit 1936 Bludenz — seit 1936 Bregenz — seit 1936 Eisenstadt Nordost — seit 1936 Fürstenfeld — seit 1936 Groß-Enzersdorf — seit 1936 Holzgau — seit 1936 Horn Wasserwerk — seit 1936 Imst — seit 1936 Kitzbühel — seit 1936 Krems — seit 1936 Mayrhofen — seit 1936 Mondsee — seit 1936 Neumarkt — seit 1936 Neusiedl am See — seit 1936 Oberwölz — seit 1936 Präbichl — seit 1936 Radstadt-Tandalier — seit 1936 Reichersberg — seit 1936 Reutte — seit 1936 Ried im Innkreis — seit 1936 Schöngrabern — seit 1936 Semmering — seit 1936 St.Wolfgang — seit 1936 Umhausen — seit 1936 Weitra — seit 1936 Wien Mariabrunn — seit 1936 Jauerling — seit 1935 Stift Zwettl — seit 1931 Villach Stadt — seit 1930 Wörterberg — seit 1929 Feuerkogel — seit 1928 Schöckl — seit 1928 Bad Gastein — seit 1926 Döllach — seit 1926 Waidhofen an der Ybbs — seit 1924 Kufstein — seit 1905 Galtür — seit 1901 Bad Bleiberg — seit 1896 Bad Gleichenberg — seit 1895 Bruck an der Mur — seit 1895 Deutschlandsberg — seit 1895 Feldkirch — seit 1895 Freistadt — seit 1895 Hall bei Admont — seit 1895 Kollerschlag — seit 1895 Linz Stadt — seit 1895 Reichenau an der Rax — seit 1895 Schmittenhöhe — seit 1895 Schröcken — seit 1895 Seckau — seit 1895 Tamsweg — seit 1895 Graz Universität/Heinrichstraße — seit 1894 Sonnblick — seit 1886 Lienz — seit 1880 Innsbruck Universität — seit 1877 Rauris — seit 1875 Kremsmünster — seit 1874 Salzburg Flughafen — seit 1874 Klagenfurt Flughafen — seit 1830 Wien Hohe Warte — seit 1775
Messbeginn:  seit 1900 oder früher (23) 1901–1925 (3) 1926–1950 (70) 1951–1970 (42)

2026 bisher: wo es am heißesten war — und wo kaum

An 45 von 137 Stationen hat 2026 jetzt schon mehr Sommertage als jedes volle Jahr seit Messbeginn. An 134 von 137 gehört es zu den fünf Jahren mit den meisten — und es ist noch nicht vorbei.

An 96 von 137 Stationen hat 2026 jetzt schon mehr Hitzetage als jedes volle Jahr seit Messbeginn. An allen 137 gehört es zu den fünf Jahren mit den meisten — und es ist noch nicht vorbei.

An 93 von 137 Stationen hat 2026 jetzt schon mehr 35-Grad-Tage als jedes volle Jahr seit Messbeginn. An allen 137 gehört es zu den fünf Jahren mit den meisten — und es ist noch nicht vorbei.

Die meisten Sommertage

  1. 104 TageFerlach Kärnten, 459 m
  2. 104 TageGüssing Burgenland, 215 m
  3. 104 TageLangenlois Niederösterreich, 207 m
  4. 103 TageDellach Kärnten, 628 m
  5. 103 TageKrems Niederösterreich, 202 m

Die wenigsten

  1. 0 TagePatscherkofel Tirol, 2251 m
  2. 0 TageRudolfshütte Salzburg, 2317 m
  3. 0 TageSchmittenhöhe Salzburg, 1956 m
  4. 0 TageSonnblick Salzburg, 3109 m
  5. 4 TageHahnenkamm-Ehrenbachhöhe Tirol, 1794 m

Die meisten Hitzetage

  1. 63 TageFerlach Kärnten, 459 m
  2. 61 TageSt.Andrä im Lavanttal Kärnten, 403 m
  3. 58 TageGüssing Burgenland, 215 m
  4. 56 TageLangenlebarn Niederösterreich, 175 m
  5. 55 TageFürstenfeld Steiermark, 271 m
  6. ·… und 1 weitere Station mit 55 Tagen

Die wenigsten

  1. 0 TageFeuerkogel Oberösterreich, 1618 m
  2. 0 TageFlattnitz Kärnten, 1437 m
  3. 0 TageGaltür Tirol, 1587 m
  4. 0 TageHahnenkamm-Ehrenbachhöhe Tirol, 1794 m
  5. 0 TageKanzelhöhe Kärnten, 1520 m
  6. ·… und 6 weitere Stationen mit 0 Tagen

Die meisten extrem heißen Tage

  1. 19 TageLangenlebarn Niederösterreich, 175 m
  2. 17 TageBruckneudorf Burgenland, 166 m
  3. 17 TageWien Hohe Warte Wien, 198 m
  4. 16 TageEisenstadt Nordost Burgenland, 184 m
  5. 16 TageGüssing Burgenland, 215 m
  6. ·… und 2 weitere Stationen mit 16 Tagen

Die wenigsten

  1. 0 TageBad Bleiberg Kärnten, 909 m
  2. 0 TageBad Gastein Salzburg, 1092 m
  3. 0 TageBrenner Tirol, 1412 m
  4. 0 TageDöllach Kärnten, 1071 m
  5. 0 TageFeuerkogel Oberösterreich, 1618 m
  6. ·… und 42 weitere Stationen mit 0 Tagen

Daten bis 6. September 2026. Verglichen werden die 137 Stationen mit lückenloser Messung im laufenden Jahr (1 mit Messlücken ausgelassen).

Alle 138 Stationen als Liste

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Welche Stationen sind das?

Jeder Punkt ist eine Wetterstation, die laut Metadaten spätestens 1970 zu messen begonnen hat, noch aktiv ist und als zusammengeführte Langzeitreihe geführt wird — 138 Stationen, die älteste seit 1775. Die Farbe zeigt, wie weit die Reihe zurückreicht.

Kurze Reihen sind bewusst nicht dabei: Ob es heißer wird, lässt sich erst über Jahrzehnte sagen, nicht über zehn Jahre.

Daten und Quellen
Temperaturmessungen
GeoSphere Austria Data Hub, Datensatz klima-v2-1d, Parameter tlmax. Daten bis 6. September 2026, abgerufen am 7. September 2026.
Grenzen
geoBoundaries (CC BY 4.0), vereinfacht.

Ein Tag zählt, wenn das Tagesmaximum der Lufttemperatur die Schwelle erreicht. In Österreich heißt ein Tag ab 25 °C Sommertag, ab 30 °C Hitzetag und ab 35 °C extrem heißer Tag oder 35-Grad-Tag. Der geläufige Wüstentag ist keine amtliche Bezeichnung. Beim Vergleich mit deutschen Zahlen aufpassen: dort heißt derselbe Tag sehr heißer Tag, und extrem heiß beginnt erst bei 40 °C.

Die Messreihen sind zusammengeführte Langzeitreihen: Wird eine Station verlegt, führt der Datenhub die alte und die neue Messung als eine Reihe weiter. Das hält die Reihe lang, kann aber Sprünge verursachen.

Das Diagramm zeigt alle Messjahre, am Handy zunächst die ab 1961. Ein Jahr zählt nur, wenn sein Sommer — Juni bis August — lückenlos gemessen ist: fast alle Tage, die diese Seite zählt, fallen in diese Monate, und ein Loch im Juli sähe wie ein kühles Jahr aus. Jahre ohne lückenlosen Sommer erscheinen als schraffierte Messlücke, nicht als zu niedriger Balken. Das laufende Jahr ist umrahmt und heißt „bisher": Es zählt, solange sein Sommer bisher keine Lücke hat — ihm fehlen keine Daten, es ist nur noch nicht vorbei.

Die Angabe „Messbeginn" stammt aus den Metadaten des Datenhubs. Bei manchen Stationen setzt die durchgehende Temperaturmessung später ein als der dort genannte Beginn.

Die Zahlen unter dem Diagramm stellen 1961–1990 — die Vergleichsperiode der Wetterdienste — den letzten 30 Jahren gegenüber, derzeit 1997–2026; das laufende Jahr zählt mit, soweit es schon da ist. Beide Zeiträume brauchen mindestens 25 vollständige Jahre — vollständig heißt: Juni bis August lückenlos gemessen —, und die Durchschnitte zählen nur vollständige Jahre. Beginnt eine Reihe erst nach 1961, rückt ihr früher Zeitraum entsprechend nach — längstens bis 1996 —, damit es 30 Jahre werden; der Text nennt die Jahre. Wo das Vergleichsfenster fehlt, vergleicht die Seite die spätesten vollständigen Jahre bis 1990 mit den verfügbaren Jahren seit 1997, und der Text nennt diese Jahre. „Mehr" heißt: mehr Tage im späteren Zeitraum als im früheren. Der Österreich-Satz zählt die 106 Stationen, die beide Zeiträume abdecken; 32 weitere Reihen sind dafür zu kurz oder zu lückenhaft.

Zum Höchstwert: Bliebe alles beim Alten, wäre jedes Jahr gleich wahrscheinlich das heißeste, und der Höchstwert aus dreißig Jahren würde in den folgenden dreißig im Schnitt etwa einmal übertroffen. „Extremer" heißt: mehr solche Tage als im heißesten Jahr von 1961–1990; ein Jahr mit gleich vielen zählt nicht.

Der Rang eines Jahres zählt, wie viele Jahre der Messreihe mehr solche Tage hatten. Die Stellen, die von „heuer" sprechen — die Kachel, der Block unter der Karte —, meinen ab Juni das laufende Jahr, davor noch das Vorjahr.

Quellcode

Quellcode der Auswertung: https://github.com/greimel/schaumamal.at.