Rudolfshütte
Salzburg · 2317 m Seehöhe · Messreihe 1961–2026
An dieser Station wurde in der ganzen Messreihe noch kein Tag mit mindestens 25 °C gemessen.
An dieser Station wurde in der ganzen Messreihe noch kein Tag mit mindestens 30 °C gemessen.
An dieser Station wurde in der ganzen Messreihe noch kein Tag mit mindestens 35 °C gemessen.
Höchstwert 1962–1990 seit 1997 darüber darunter außerhalb des Vergleichs: vor 1962 und 1991–1996 Messlücke
Im restlichen Österreich sieht das anders aus: An 104 von 106 Stationen gibt es seit 1997 mehr Sommertage als 1961–1990 — meist um ein Drittel mehr, an jeder zweiten um die Hälfte. (Die übrigen zwei hatten damals wie heute keinen.) An keiner einzigen wurden es weniger.
Im restlichen Österreich sieht das anders aus: An 100 von 106 Stationen gibt es seit 1997 mehr Hitzetage als 1961–1990 — meist mehr als doppelt so viele, an fast jeder zweiten dreimal so viele. (Die übrigen sechs liegen hoch im Gebirge und hatten nie einen.) An keiner einzigen wurden es weniger.
Im restlichen Österreich sieht das anders aus: An 74 von 106 Stationen gibt es seit 1997 mehr 35-Grad-Tage als 1961–1990, an drei sind es ein oder zwei Tage weniger. (An 26 gab es solche Tage damals wie heute nicht, an drei gleich viele.) Wo es mehr wurden, sind es meist mehr als dreimal so viele.
- Daten bis 6. September 2026
- Aktualisiert 7. September 2026
Wie lese ich das Diagramm?
Ein Balken pro Jahr — so viele Tage mit mindestens so viel Grad hatte das Jahr. Blau: das Jahr mit den meisten solchen Tagen im früheren Zeitraum — meist 1961–1990, die Vergleichsperiode der Wetterdienste; die Achse nennt die Jahre der Station. Die gestrichelte Linie liegt auf seiner Höhe — dem Höchstwert von damals.
Orange: jedes Jahr der letzten 30 Jahre, das über der Linie liegt — extremer als das heißeste Jahr von damals. Grau: darunter, auch bei gleicher Höhe. Blass: die Jahre außerhalb des Vergleichs, vor 1961 und zwischen den beiden Zeiträumen. Das laufende Jahr ist umrahmt und heißt „bisher", weil es noch nicht vorbei ist.
Wo es zwischen 1961 und 1990 keinen einzigen solchen Tag gab — bei 35 Grad an jeder zweiten Station —, gibt es keine Linie: orange ist dann jedes Jahr mit mindestens einem.
Daten, Methode und Vorbehalte
- Quelle
- GeoSphere Austria Data Hub, Datensatz
klima-v2-1d, Parametertlmax(Tagesmaximum der Lufttemperatur). - Station
- Rudolfshütte, ID 82, 2317 m.
- Stand
- Daten bis 6. September 2026, abgerufen am 7. September 2026.
Ein Tag zählt, wenn das Tagesmaximum der Lufttemperatur die Schwelle erreicht. In Österreich heißt ein Tag ab 25 °C Sommertag, ab 30 °C Hitzetag und ab 35 °C extrem heißer Tag oder 35-Grad-Tag. Der geläufige Wüstentag ist keine amtliche Bezeichnung. Beim Vergleich mit deutschen Zahlen aufpassen: dort heißt derselbe Tag sehr heißer Tag, und extrem heiß beginnt erst bei 40 °C.
Die Messreihen sind zusammengeführte Langzeitreihen: Wird eine Station verlegt, führt der Datenhub die alte und die neue Messung als eine Reihe weiter. Das hält die Reihe lang, kann aber Sprünge verursachen.
Das Diagramm zeigt alle Messjahre, am Handy zunächst die ab 1961. Ein Jahr zählt nur, wenn sein Sommer — Juni bis August — lückenlos gemessen ist: fast alle Tage, die diese Seite zählt, fallen in diese Monate, und ein Loch im Juli sähe wie ein kühles Jahr aus. Jahre ohne lückenlosen Sommer erscheinen als schraffierte Messlücke, nicht als zu niedriger Balken. Das laufende Jahr ist umrahmt und heißt „bisher": Es zählt, solange sein Sommer bisher keine Lücke hat — ihm fehlen keine Daten, es ist nur noch nicht vorbei.
Die Angabe „Messbeginn" stammt aus den Metadaten des Datenhubs. Bei manchen Stationen setzt die durchgehende Temperaturmessung später ein als der dort genannte Beginn.
Die Zahlen unter dem Diagramm stellen 1961–1990 — die Vergleichsperiode der Wetterdienste — den letzten 30 Jahren gegenüber, derzeit 1997–2026; das laufende Jahr zählt mit, soweit es schon da ist. Beide Zeiträume brauchen mindestens 25 vollständige Jahre — vollständig heißt: Juni bis August lückenlos gemessen —, und die Durchschnitte zählen nur vollständige Jahre. Beginnt eine Reihe erst nach 1961, rückt ihr früher Zeitraum entsprechend nach — längstens bis 1996 —, damit es 30 Jahre werden; der Text nennt die Jahre. Wo das Vergleichsfenster fehlt, vergleicht die Seite die spätesten vollständigen Jahre bis 1990 mit den verfügbaren Jahren seit 1997, und der Text nennt diese Jahre. „Mehr" heißt: mehr Tage im späteren Zeitraum als im früheren. Der Österreich-Satz zählt die 106 Stationen, die beide Zeiträume abdecken; 32 weitere Reihen sind dafür zu kurz oder zu lückenhaft.
Zum Höchstwert: Bliebe alles beim Alten, wäre jedes Jahr gleich wahrscheinlich das heißeste, und der Höchstwert aus dreißig Jahren würde in den folgenden dreißig im Schnitt etwa einmal übertroffen. „Extremer" heißt: mehr solche Tage als im heißesten Jahr von 1961–1990; ein Jahr mit gleich vielen zählt nicht.
Der Rang eines Jahres zählt, wie viele Jahre der Messreihe mehr solche Tage hatten. Die Stellen, die von „heuer" sprechen — die Kachel, der Block unter der Karte —, meinen ab Juni das laufende Jahr, davor noch das Vorjahr.
Quellcode
Quellcode der Auswertung: https://github.com/greimel/schaumamal.at.